Die Kernidee, die du verstehen musst, heißt lineare Progression. Einfaches Prinzip: Jedes Mal, wenn du alle deine Sätze mit der vorgegebenen Wiederholungszahl und sauberer Technik schaffst, legst du in der nächsten Einheit Gewicht drauf. 1 bis 2,5 Kilo bei Oberkörperübungen, 2,5 bis 5 Kilo bei Unterkörperübungen. Solange es nach oben geht, machst du weiter. Wenn es stockt, bleibst du zwei oder drei Einheiten beim gleichen Gewicht und versuchst es dann erneut.Lineare Progression funktioniert besonders gut in den ersten 3 bis 9 Monaten. Danach verlangsamt sie sich von selbst und du gehst zu fortgeschritteneren Schemata über (doppelte Progression, Blöcke, RPE-basierte Steuerung). Darum kümmern wir uns, wenn du so weit bist.Drei nicht verhandelbare Regeln, damit du nicht in der Verletzungsspalte landest:
- Das Aufwärmen ist nicht optional. Fünf Minuten Mobilität, dann aufsteigende Sätze bei der ersten Übung.
- Technik geht vor Gewicht. Wenn die Hantel abdriftet, der Rücken rund wird oder das Tempo einbricht, nimmst du die Last runter. Nicht das Ego.
- Die Anstrengung muss kontrolliert bleiben. Ein oder zwei Wiederholungen in Reserve pro Satz zu behalten ist nachhaltiger, als bis zum Muskelversagen zu grinden. Um tiefer einzusteigen, siehe
- wie du RPE nutzt, um die Intensität einzustellen
Ein Gelenkschmerz, der die Einheit überdauert und immer wiederkommt, ist kein Zeichen von Fortschritt, sondern eine Warnung. Du hörst nicht mit allem auf, aber du tauschst die Übung oder nimmst die Last zurück. Beständigkeit schlägt Intensität, wenn die Intensität dich zwingt, ganz aufzuhören.